Die Küche Frankreichs

Die Küche Frankreichs
Christian Verlag
Larousse
508 Seiten
Einfache Rezeptbeschreibungen, wenige aber ausreichende Zutaten: dies ist nicht die französische Haute cuisine, keine Küche mit Chichi, sondern handfest und ehrlich. Ebenso schlicht und auf das Wesentliche beschränkt sind auch die Aufmachung und die Fotos der Rezepte.

Art.Nr.: 24189

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REZENSION

Die Küche Frankreichs vom Larousse: die Erwartungen sind hoch. In neun Regionen eingeteilt, finden sich hier Rezepte aus dem Norden, dem Grand Ouest, der Atlantikküste, Zentralfrankreich, den Pyrenäen, dem Zentralmassiv, dem Osten, der Mittelmeerküste und sogar der französischen Überseegebiete. Geographisch ist also alles abgedeckt. Kulinarisch war es den Herausgebern wichtig, die Traditionen, die regionalen Spezialitäten und somit die Handschrift des Genusses abzubilden. Und da gemeinsame Mahlzeiten einen hohen Stellenwert in Frankreich haben, ist das kulinarische Erbe reichhaltig und vielfältig.
Die einzelnen Kapitel sind wiederum unterteilt in Vorspeisen, Hauptgerichte und Desserts – ganz klassisch also. Und ebenso klassisch kann man sich die Rezepte erwarten: im Norden dominieren kräftige Schmorgerichte und Suppen mit erkennbar belgischem Einfluss, dazu Naschereien der Pariser Zuckerbäcker. In der Bretagne und Normandie gibt es Meeresgetier jeglicher Art, Terrinen, die berühmten Galettes, Cidre und salziges Karamell. An der Atlantikküste wird viel Gemüse gegessen, natürlich auch Fisch und Muscheln in Weißweinsauce, in Zentralfrankreich reicht man Fleisch, Schnecken und Blätterteiggebäck. Der Südwesten und die Pyrenäen bieten Enten, Eintöpfe und natürlich Piment d’Espelette. Typische Zutaten für das Zentralmassiv sind Kartoffeln, Fleisch und Linsen. Im Osten finden wir Quiche Lorraine und Flammküche, Kartoffeln, Froschschenkel und Käse, die Provence trumpft mit mediterranen Gerichten auf (Salade niçoise, Pissaladiere, geschmorte Auberginen). Aus den Überseegebieten La Réunion, den Antillen und Guyana findet man geschmorte Bananen, Calalou, Currys, exotische Früchte und Rumpunsch.
Einfache Rezeptbeschreibungen, wenige aber ausreichende Zutaten: dies ist nicht die französische Haute cuisine, keine Küche mit Chichi, sondern handfest und ehrlich. Ebenso schlicht und auf das Wesentliche beschränkt sind auch die Aufmachung und die Fotos der Rezepte – ein wenig mehr Seele hätte hier gut getan. Dennoch: Dieses Kochbuch erhebt Anspruch auf einen Platz unter den Standardwerken der französischen Küche
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