Honig. Das Kochbuch

Honig. Das Kochbuch
Brandstätter Verlag
Elisabeth Fischer, Eva Derndorfer
240 Seiten
Honig, Bienen und Imkerei erleben!

Rezeptesammlung, Bildband oder Sachbuch? Ein großformatiges Lieblingsbuch über Honig, Imkerei, Bienen und natürlich – Genuss und gutes Essen.

85 pikante und süße Rezepte mit Sortenhonig-Empfehlungen, acht Portraits österreichischer und deutscher Imkerei-Betriebe und viel Wissenswertes über den gesundheitlichen Wert des flüssigen Goldes.

Nicht nur Kochfreudigen zu empfehlen!

Art.Nr.: 25340

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REZENSION

Für ihr neues Buch „Honig. Das Kochbuch“ haben sich die vielfach erprobten Autorinnen Eva Derndorfer und Elisabeth Fischer in neues, unbekanntes Terrain gewagt: auf das Gelände des Hamburger Flughafens, in schwindelnde Höhen auf das Dach der Wiener Technischen Universität und in den tiefen Wald, also überall dorthin, wo Imker ihre Bienenstöcke betreuen.



Doch von Beginn an: Das Buch kommt sehr edel im Großformat mit geprägtem Hardcover und schönem Schutzumschlag daher. Zwei Lesebändchen erleichtern das Vormerken von Rezepten – bei der Fülle an tollen Kreationen sehr praktisch. Die 85 Rezepte verwenden gezielt Sortenhonige und bieten für jeden Geschmack das Richtige, wie z.B. Flammkuchen mit Bergkäse, Heidelbeeren und Alpenrosenhonig, Entenbrust in Orangen-Portwein-Sauce oder eine Mandarinen-Zitrushonig-Creme.



Doch das Buch ist so viel mehr als eine Rezeptesammlung: dank der tollen Fotos und dem großzügigen Layout hält man einen wunderbaren Bildband über Imkerei, Bienen, Honig und Genuss im Allgemeinen in den Händen. Acht kurzweilige Reportagen über Imker in Österreich und Deutschland machen das Buch zum reinen Lesevergnügen.



Ernährungswissenschaftlerin und Sensorikerin Derndorfer bringt detaillierte „hard facts“ so kurzweilig, dass ich etwa das Kapitel über die gesundheitliche Wirkung von Honig geradezu verschlinge und dabei, obwohl ich selbst Imkerin bin, immer noch Neues lerne. Wussten Sie z.B., dass die antioxidative Wirkung des Honigs auf Phenolen beruht und trotz Erhitzen des Honigs (wie in den meisten Rezepten unvermeidlich) kaum beeinträchtigt wird, oder dass ein Teelöffel Honig das Lebenswerk einer Biene ist?



Die Autorinnen schaffen es, eine Fülle an technischen, geschichtlichen und gesundheitlichen Themen anzureißen, dabei jeweils beachtlich in die Tiefe zu gehen, und trotzdem verständlich und spannend zu erzählen – keine leichte Aufgabe. Ein Literaturverzeichnis und Rezeptregister beschließen dieses schöne Buch. Ein rundum gelungenes Werk, das meine bewusst nur sehr kleine Bibliothek bereichern wird und das ich sicher auch verschenken werde: Hobbyköchinnen, Imkerei-Interessierten, Bienenfans, Ernährungsfetischisten und Honigliebhabern sowieso.
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