Tartes, Quiches und mehr

Tartes, Quiches und mehr
Edition Michael Fischer
Daniel Grothues
112 Seiten
40 süße und herzhafte Rezepte

Tartes und Quiches sind schnell zubereitet und gehen einfach immer. In „Tartes, Quiches und mehr“ hat der Autor Daniel Grothues 40 abwechslungsreiche Rezepte entwickelt, die den Küchenklassiker mit neuen, spannenden Aromazutaten verbindet.

Egal ob herzhaft, süß, no-bake oder low-carb – für alle Geschmäcker ist etwas dabei.

Art.Nr.: 24991

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REZENSION

Frische Ideen für die abwechslungsreiche, gemüsige und herzhafte Frühlingsküche gesucht? Aufregende, gut vorzubereitende Rezepte für das nächste Picknick gefällig? Lust auf Backen, aber Bedenken wegen der Bikinifigur? Es gibt eine Lösung!
„Tartes, Quiches & mehr“, das erste Backbuch vom Berliner Kreativen Daniel Grothues, Mastermind zwischen eigenem Design-Label und Supper Club, Kochbuchautor, Kochlehrer und neuerdings Gastronom.


Das hübsche quadratische Buch erregte meine Aufmerksamkeit durch das ansprechende Cover mit der Tarte au citron und natürlich dem Titel: Quiches waren bisher kein Fixpunkt meiner Küche, es herrscht Aufholbedarf!

Antipasti-Quiche mit Oliven, Artischocken, Kapern und Pecorino? Recht salzig, aber wunderbar, die backe ich sicher wieder (mit gekochten Kartoffeln zum Strecken und Abmildern). Die Vorfreunde auf Rosenkohl-Speck Quiche mit Bergkäse erhellt die sonst düstere Aussicht auf den nächsten Herbst und die Tomaten-Tarte-Tatin mit einem Teig aus Linsenmehl und Parmesan werde ich heute ausprobieren, als Einstimmung auf den Sommer.

Eingangs gibt der Autor allgemeine Tipps zu Zutaten und Küchenutensilien, sowie zu Mürbteig, der Basis aller Backrezepte in diesem Buch. Es folgen zwei Kapitel zu pikanten und süßen Quiches und Tartes. Die bunten, liebevoll inszenierten und überaus appetitlichen Fotos von Stefanie Hiekmann lassen mir das Wasser im Mund zusammenlaufen und machen Lust auf Neues, Unbekanntes, wie zum Beispiel Auberginen-Tarte-Tatin mit Feta und Pistazien, Dattel-Speck-Schmand, süßes Minzpesto oder Bacon-Gremolata. Letztere sind Teil des Kapitels „Feine Extras“, welches das Buch auf sehr interessante Art und Weise beschließt.

Und die süße Abteilung? Hier findet sich eine abwechslungsreiche Mischung aus aufgepeppten Klassikern wie der am Cover abgebildeten Tarte au citron mit Salzflocken und Rosmarin oder einer Apfel-Kardamom-Tarte mit Cranberrys, und neuen, gewagten Kreationen für Experimentierfreudige wie No-Bake-Maracuja Tarte mit Lakritz und Lila-Süßkartoffel-Tarte mit Matcha. Selbst wenn hippe Zutaten wie letztere zum Einsatz kommen und sich Trends wie Low-Carb in den Rezepten wiederspiegeln, geschieht dies sehr unaufdringlich und es steht dabei immer eindeutig die Zutatenkomposition im Vordergrund.


Insgesamt ein sehr schönes, empfehlenswertes Buch, das meine Küche auf jeden Fall bereichern und sicher auch für Freude bei Gästen sorgen wird, auch dank der großen Aufmerksamkeit auf die optische Komponente bei sämtlichen Quiches und – trotz Bikinifigurehrgeiz – süßen Tartes. Denn, wie es so schön heißt, kein Kuchen ist auch keine Lösung.
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