Vegetarische Winterküche

Vegetarische Winterküche
Brandstätter Verlag
Paul Ivic
192 Seiten
Der Geschmack des Winters

Sternekoch Paul Ivic bringt den Geschmack des Winters auf den Teller und liefert mit seinen persönlichen Winter-Highlights den Beweis, dass die Gemüseküche jederzeit überraschende und außergewöhnliche Rezepte voller Vitamine und Geschmack zu bieten hat.

Art.Nr.: 25384

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„Paul Ivic, der beste vegetarische Koch Europas.“ „Paul Ivic hat im Restaurant Tian den Olymp der vegetarischen Küche erreicht.“ Die Latte liegt hoch und ich bin gespannt, was das Buch des mit einem Michelin-Stern und drei Gault Millau Hauben gekrönten Kochs zu bieten hat.

„Vegetarische Winterküche“, das klingt ja sehr simpel und unprätentiös. Vom satt petrolfarbenen Schutzumschlag mit schöner Prägung lächelt einem ein attraktiver Mann mit Gemüse im Einkaufsnetz entgegen, der das Model eines Herrenausstatters sein könnte. Der sympathische erste Eindruck setzt sich fort, blättert man durch das hochwertig aber doch handfest gestaltete Buch: Gedanken des Autors zu Kochen, Genießen, Natur und Verantwortung. Paul Ivic beim Schlittenfahren, am Kamin, im Schnee. Und natürlich: Rezepte, Rezepte, Rezepte, begleitet von stimmungsvollen Fotos, die Appetit machen.

Wie abwechslungsreich vegetarische Winterküche sein kann, zeigen z.B. herzhafte Allgäuer Krautkrapfen und ein üppiges Kartoffelgulasch im Vergleich zu feinen Kompositionen wie Schwarzwurzeln mit Perigord-Trüffeln und raffinierte Süßkartoffel-Uramaki. Ich freue mich aufs Nachkochen der Udon-Suppe mit Tee-Eiern, der Crêpe Suzette und auch einer Trüffelsauce auf Basis von Knollensellerie. Desserts und Getränke werden ebenso vorgestellt wie Grundrezepte und Basics. Ein umfangreiches Register mit Rezeptnamen und Stichworten und ein Lesebändchen helfen auf 190 Seiten den Überblick zu behalten. Dem Rat des überraschend entspannten und authentischen Sternekochs, stets ganze Gewürze zu kaufen und diese bei Bedarf frisch zu mörsern oder mahlen, um bestmögliche Frische und damit Aroma zu garantieren, kann ich mich nur anschließen, genauso, wie seinem Motto „Essen braucht keine besondere Sprache, Essen braucht eine Seele“. Und der Seele Paul Ivics Essen lohnt es, auf den Grund zu blicken.
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