Malakeh

Malakeh
ZS Verlag
Malakeh Jazmati
192 Seiten
Sehnsuchtsrezepte aus meiner syrischen Heimat

Malakeh Jazmati erinnert mit 60 Rezepten an ihre syrische Heimat und zeigt mit ihren frischen, kreativen, orientalischen und sinnlichen Gerichten, das Kochen nicht nur Ihr Allheilmittel gegen Heimweh ist, sondern dass Essen Kulturen miteinander verbinden kann.




Art.Nr.: 25136

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REZENSION

Malakeh war mit ihrem strahlenden Lächeln, ausgelöst durch ihre Leidenschaft und Freude am Kochen, schon in ihrer syrischen Heimat eine polarisierende Person. In einer TV-Show kochte sie mit syrischen und jordanischen Prominenten und unterhielt sich mit Ihnen über Politik, Essen, Alltag.



Heute lebt sie in Berlin und gibt in dem gleichnamigen Kochbuch – Malakeh – nicht nur ihre Rezepte, sondern auch Erinnerungen, Geschichten und einen kleinen Teil ihrer sehnsüchtig vermissten Kulturpreis.
Während sie manche der sehr komplizierten Rezepte der syrischen Küche raffiniert vereinfacht, um diese auch für ungeübte Köche, zugänglich zu machen, lässt sie keine Möglichkeit aus um zu erzählen wie die Gerichte in ihrer Heimat auch außerhalb von Küchen, wie wir sie kennen, entstehen. Die Frauen aus den syrischen Dörfern etwa, zerstoßen den Bulgur den ganzen Tag lang in einem großen Stein und wechseln sich dabei immer wieder ab, bis ein guter Teig für die geliebten „Kibbeh“ entsteht. Wir können natürlich die Küchenmaschine oder den Fleischwolf verwenden.



Neben den Rezepten, die nach Speisefolgen eingeteilt sind, gibt es auch ein Glossar in dem die wichtigsten kulinarischen Begriffe und Rohstoffe erklärt werden. In der Einleitung, so wie dem Schlusswort legt uns Malakeh noch einmal ihre Herangehensweise ans Kochen als soziales, familiäres Geschehnis nahe und als besonderes Schmankerl sind viele der Speisen mit einem herzreich geschriebenem Beitrag über die Hintergründe, wie Herkunft, Anlässe oder persönliche Assoziationen, hinterlegt.



Beim Durchblättern des Buches versteht man Malakehs Sehnsucht nach ihrer Heimat und Kultur. Erst recht, wenn man anfängt ihre Rezepte zu kochen und man schmecken kann, was sie vermisst.
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