Rote Wand. Das Kochbuch

Rote Wand. Das Kochbuch
CSV Verlag
Joschi Walch (Hg.)
400 Seiten
Rote Wand. Das Kochbuch. Eine Liebeserklärung an die alpine Küche.

Die Rote Wand ist ein außergewöhnliches Gasthaus und Hotel in Lech am Arlberg. Kulinarik wird hier groß geschrieben: vom perfekten Frühstück über das klassische Wirtshausessen bis zum grandiosen Fondue. Von der einfallsreichen Hotelküche über die süße Backstube bis zu den Kreationen des hochdekorierten Rote Wand Chef's Table im Schulhaus. Dieses Kochbuch feiert alle Küchen der Roten Wand. Mit mehr als 130 Rezepten.

Art.Nr.: 28865

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Bringt ein Restaurant ein Kochbuch heraus, dann geht es in der Regel nicht nur ums Kochen. Die hauseigene Atmosphäre soll darin ebenso spürbar werden. Und beides ist der „Roten Wand“ gelungen: Selbst wenn man noch nie in Lech am Arlberg war — was bleibt, ist das Gefühl, schon mal in dem Gourmetgasthof gegessen zu haben (wobei das Buch um € 38 sicherlich günstiger als das 6-Gänge-Menü ist). Womöglich das, was man gerade in Lockdown-Zeiten braucht.
„Eine Liebeserklärung an die alpine Küche“ sei es, schreibt Patron Joschi Walch. Aber es geht weit über die Alpen hinaus. Es beginnt mit dem Frühstücksbuffet: Klassiker (Palatschinken mit Haselnussfüllung) treffen auf orientalische Brunchgerichte (Shakshuka, eingeführt von einem syrischen Flüchtling, der im Küchenteam arbeitet).
Nach dem Frühstück geht’s mittags bodenständig in der Stube weiter: Beuscherl, Hirschragout, selbstgemachte Fischstäbchen oder Joschi Walchs Lieblingsrezept: Mamas Brathendl mit Risibisi. Wohlfühl-Rezepte werden genauso aufgetischt wie exquisite High-End-Gerichte.
Denn Gäste in Lech mögen’s ja auch gern anspruchsvoller. Das ist dann das Stichwort für das eigene Gourmetrestaurant „Chef‘s Table“: Gebackene Flusskrebsbällchen mit Zitronenmayonnaise folgen auf Enten-Gyoza mit roh mariniertem Spitzkraut. Bekannt ist die „Rote Wand“ ebenso für seine Fondues und 6-Gänge-Menüs.
Zwischen beeindruckenden Fotographien von Ingo Pertramer, der als Fotograph für Bands und Konzerten bekannt wurde, mittlerweile auch schon mehrere Kochbücher mitgestaltet hat (wie etwa jenes von Sepp Schellhorn), finden sich dann immer wieder knappe Anekdoten. Etwa zum Vorarlberger Nationalgericht, die Käsknöpfle: das sogenannte kulinarische Heiligtum der „Roten Wand“. Sobald ein neuer Koch ins Hotel kommt, wird er in die Geheimnisse des Gerichts vom Chef persönlich eingeführt.
Ob man es nun lieber g‘spitzt oder traditionell mag, die „Rote Wand“ erfüllt beide kulinarischen Wünsche. Und zeigt auch: An Haubenküche kann man sich durchaus auch zuhause herantrauen.
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