Karma Food

Karma Food
Brandstätter Verlag
Adi Raihmann, Simone Raihmann
208 Seiten
ayurvedisch - vegetarisch - vegan

Iss Gutes und dir widerfährt Gutes – unter diesem Motto haben Simone und Adi Raihmann den ayurvedischen Wissensschatz seiner indischen Mutter zeitgemäß aufbereitet. Im Kochbuch versammeln sie rund 70 vegane und vegetarische Gerichte, mit denen sich genüsslich Karmapunkte sammeln lassen. Indiens Küche ist so bunt, aromatisch und vielfältig wie das Land selbst, und dabei vor allem eines: alltagstauglich. Knusprige Pakoras, Paneer Tikka Masala, veganes Sheekh Kebab und verführerische Süßigkeiten wie Laddu oder Pistazien-Milchreis mit Rosenwasser – sie alle lassen sich auf Basis von selbstgemachten ayurvedischen Gewürzmischungen mit saisonalen Zutaten und wenig Aufwand zubereiten. Um unseren Stoffwechsel in Balance zu bringen, zeigt Ayurveda-Coach Adi wohltuende Ayurveda-Basics für jeden Tag. Jedes Rezept lässt sich an die individuellen Bedürfnisse der verschiedenen Doshas anpassen – für Mahlzeiten, die Energie liefern, gute Laune verbreiten und rundum guttun.

Art.Nr.: 28187

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REZENSION

Selten habe ich ein Kochbuch so gründlich gelesen wie „Karma Food“, von Simone und Adi Raihmann, erschienen im Christian Brandstätter Verlag. Nämlich wirklich alles, von der Einleitung bis zur Danksagung und jeden kleinen Tipp. Und das noch bevor ich überhaupt eines der Rezepte ausprobiert hatte.


Das bunte, illustrierte Cover ist bereits aufmerksamkeitserregend. Doch es war der Titel, der mich zu dem Buch greifen ließ. Karma Food hört sich einfach gut an! So besagt das indische Konzept von Karma bekanntermaßen, dass jede Tat naturgemäß Folgen hat. Unsere Gedanken, Taten, Entscheidungen und Gewohnheiten, alles wirkt sich auf uns, unsere Umwelt und unsere Mitmenschen aus. Für Simone und Adi wird das Gesetz von Ursache und Wirkung beim Essen besonders deutlich.


„Iss Gutes und Dir widerfährt Gutes“ steht hier. Die jahrhundertealte Lehre des Ayurveda soll dabei helfen, täglich bessere Entscheidungen für ein langes, gesundes und glückliches Leben zu treffen und die rund 70 veganen und vegetarischen Gerichte des Autorenpaares sind ein Schritt in diese Richtung. Ein kleiner Exkurs in die Philosophie, Ayurveda-Essentials und Erläuterungen über Doshas und Agni begleiten die sechs Kapitel: Indian Tapas, Satisfying Solos, Curry’s best friends, Pickles & Chutneys, Sweets & Sips und Masalas. Dabei wirkt er eher untermalend und lenkt nicht zu stark von der wichtigen Mission, mit dem Buch zu kochen, ab. Für eine Vertiefung der Lehre empfiehlt sich zusätzliche Literatur.


Und auch wenn ich das Buch von vorne bis hinten durchgelesen habe, so wollte ich mich lieber wild durchprobieren. Mir gefällt die Idee vom Tisch mit vielen Schüsseln, gefüllt mit unterschiedlichen Speisen, die in der Runde genossen werden. Statt mehreren Gängen mit einer Speise, ein Gang mit mehreren Speisen. Deshalb kam zuerst die Knoblauch-Ingwer-Paste, danach das Mango-Lassi, gefolgt vom Paprika Curry und einem Paneer — alles am selben Abend.


Mein Fazit: hat geschmeckt, ist gelungen! Der Paneer hat mich übrigens besonders beeindruckt. So einfach, so gut! Mein Tipp: mit Kindern ausprobieren. Aber auch Klassiker, wie Samosas, Pakoras, Tikka Masala und Aloo Gobi, indische Brote, wie Roti & Naan, Currys, Dals, Salate und verführerische Süßigkeiten sind mit weniger Aufwand zubereitet als man glaubt.


Zwischendurch lockern Geschichten auf, beispielsweise Adis Familienporträt, und auch wie alles begann und nun bereits sechs Karma Food Delis in Klosterneuburg und Wien bespielt werden. Die sehr persönliche Note, die liebevolle Gestaltung, sowie der Zusatznutzen durch Mantras, Tipps und einem einfachen Einstieg in die jahrtausendalte Lehre des Ayurveda machen das Buch zu einem wertvollen Begleiter in der Küche. Mein Gewürztipp zum Buch: Garam Masala
WEITERE
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