Leaf to Root

Leaf to Root
AT Verlag
Esther Kern, Sylvan Müller, Paseal Haag
320 Seiten
Leaf to Root. Gemüse essen vom Blatt bis zur Wurzel.

Warum essen wir Karottengrün nicht? Wieso machen Südkoreaner Kimchi aus der Schale von Wassermelonen, während sie in Europa im Abfall landet? Und weshalb gilt Tomatengrün als giftig, wird aber von vielen Köchen verarbeitet? Genau wie beim Fleisch, wo das Filet nicht zwingend das beste Stück ist, gibt es auch beim Gemüse neue Teile zu entdecken: Radieschenblätter werden zu Salat, Erbsenschalen zu Suppe, Blumenkohlblätter zu einem Curry. Die Autoren zeigen vielfältige Verwendungsmöglichkeiten von Blättern, Stielen, Strünken und Wurzeln. Dieses in seinem umfassenden Ansatz einzigartige Werk inspiriert die Alltagsküche und animiert auch Kochprofi s zu Neuentdeckungen. Ein Buch, das die Gemüseküche revolutionieren wird.
Das Team von Esther Kern, Sylvan Müller und Paseal Haag lassen die Geschmacksknospen der Leser auf neue Abenteuer gehen. Es geht einerseits darum die essbaren Ressourcen, die uns zu Verfügung stehen wirklich zu schätzen und der Lebensmittelverschwendung Einhalt zu bieten.

Art.Nr.: 24541

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REZENSION

Halt! Den Kompost kann man noch essen!
Leaf to Root ist quasi das vegetabile Pendant zur heutzutage aufschwingenden Nose-to-tail-Philosphie“.
Es geht einerseits darum die essbaren Ressourcen, die uns zu Verfügung stehen wirklich zu schätzen und einen vernünftigen Zugangang zur Lebensmittelverschwendung zu finden.
Das Buch ist aber keineswegs eines, welches die Absicht hat unseren ökologischen Footprint zu verbessern.
Im Mittelpunkt steht immernoch die Kulinarik. Das Team von Esther Kern, Sylvan Müller und Paseal Haag lassen die Geschmacksknospen der Leser auf neue Abenteuer gehen. Und dafür braucht man nichteinmal extravagante Lebensmittel aus Spezialgeschäften, für die man die letzten Winkel seiner Stadt durchforsten muss.
Man nehme einfach Teile von dem Gemüse, das wir im Alltag in der Küche verarbeiten. Die Teile, für die wir nie besondere Aufmerksamkeit übrig hatten, weil sie in der kulinarischen Welt der letzten Jahrzehnte vergessen wurden und jetzt bereit sind für ihr großes „Comeback“.

Karottenkrautsmoothie, Gurkenschalenlimonade, frittiertes Maishaar, geröstete Avokadokerntatar, und die Liste ist noch lang.
Abgesehen von den innovativen Rezeptideen, mit denen Sie Ihre kulinarische Welt mit nur ein bisschen Mut zu Neuem, um ein Großes erweitern können, hat das Buch noch so einiges zu bieten.
Jedes der Kapitel, wie etwa „Blatt & Kraut“, „Haut & Haar“ oder „Blüte & Kern“ endet mit einem teils philosophischen, teils fachwissenschaftlichen, aber auch sehr persönlichen Interview mit einem der ausgewählten Experten aus dem kulinarischen Raum, wie etwa eine Sensorikerin, ein Bauer, ein Lebensmittelchemiker, und Spitzenköche aus der „Leaf to root“ Küche.
Im abschließenden Kompendium findet man noch weitere grundlegende Zubereitungstechniken und Grundlagenwissen über die einzelnen Gemüsesorten. Angegeben sind auch die diversen Quellen, beziehungsweise weiterführende Literatur, die zumeist aus Kochbüchern aus dem 19.-20. Jahrhundert stammen und die Frage offen lassen, wie es dazu kommen konnte, dass wir all diese Inhalte so lange in der Ecke von Omas Bücherregal verstauben ließen.
WEITERE
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