Vegetariana

Vegetariana
Hölker Verlag
Sabrina Ghayour
240 Seiten
Vegetariana — Gemüserezepte aus den Küchen Persiens

Endlich widmet Bestsellerautorin Sabrina Ghayour den vegetarischen Köstlichkeiten ein eigenes Kochbuch. Mit wenigen Zutaten kreiert sie außergewöhnliche Gerichte, die mit einer unglaublichen Vielfalt punkten. Inspiriert von den bunten orientalischen Märkten versteht sie es wie keine andere, die persische Küche neu zu interpretieren und den Gaumen mit betörenden Aromen zu verwöhnen. Frisch, leicht, unkompliziert und ohne jeden Verzicht:
Eine echte Hommage an die verführerische Küche Persiens!

Art.Nr.: 28106

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REZENSION

Ein vegetarisches Kochbuch von einer fleischessenden Autorin, kann das gehen? Trotzdem? Oh ja, sogar ganz wunderbar. Vielleicht sogar gerade deswegen. Denn das Buch richtet sich auch keineswegs ausschließlich an Vegetarier*innen sonder bewußt auch an Fleischesser*innen. Ghayour will aufzeigen, dass eine Mahlzeit nicht erst dann als vollständig gelten kann, wenn Fleisch ein Bestandteil ist.


Die im Iran geborene Ghayour weiß, wovon sie spricht, gehört doch in ihrer Heimat zu einer traditionellen Hauptmahlzeit neben Reis, Nüssen und Gemüse eigentlich immer Fleisch. Umso spannender, dass sie sich trotzdem in diesem Buch auch der traditionellen Küche Persiens widmet. Sie versucht die Rezept einfach und doch raffiniert zu gestalten. Jeder soll einfach ein fleischloses, persisches Mal zubereiten können, ohne den halben Tag in der Küche zu stehen. Da kommt auch mal ein fertiger Blätterteig oder TK-Erbsen zum Einsatz.


Sabrina Ghayour arbeitet mit durchaus bei uns heimischen Zutaten, das ist nicht selbstverständlich für ein vegetarisches und noch dazu persisches Kochbuch. Dass man bei einem orientalischen Kochbuch Gewürze wie Cumin, gemahlenen Koriander und (Rosen)harissa im Schrank hat, ist zu empfehlen. Hier ein paar Auszüge aus den Rezepten: Ein absolutes Highlight und dennoch nicht schwer zuzubereiten ist das Röst-Auberginen-Karotten-Couscous (S. 148) mit Salzzitronen. Schwarze-Bohnen-Harissa-Ragout mit Butternusskürbis (S. 135) — himmlisch schon zum Frühstück aber auch als kräftiger Eintopf à la Chili sin Carne mit orientalischem Touch. Auberginen in Tomaten-Tamarinden-Sauce (S. 126) — das ist Soulfood wie es jeder liebt. Wie eine warme Decke, in die man sich reinkuschelt. Spannend: Zitrus-Kreuzkümmel-Pasta oder Harissa-Pasta (S. 125) Kichererbsen-Eintopf mit Panir, Spinat & Salzzitronen (S. 123) — nicht kompliziert und doch so gut! Knuspriger Tofu-Salat mit Tamarinden-Miso-Dressing (S. 94) leicht asiatisch, mit zweierlei Kohl, Stangensellerie und Erdnüssen, mutet eher asiatisch an aber schließlich ist die iranische Küche auch eine Mélange aus vielen Küchen und eine Schnittstelle vom vorderen Orient in Richtung Asien Schoko-Kaffee-Mousse mit schwarzem Pfeffer (S. 219) — mhhh.


Es geht der Autorin also mitnichten darum, irgendjemanden zum Vegetarismus zu konvertieren, sondern einfach der heutigen Zeit Rechnung zu tragen und zu zeigen, dass es eben nicht zu jeder Mahlzeit Fleisch sein muss sondern mit Gemüse auch ein ganz wunderbares, persisches Gericht entstehen kann.

WEITERE
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