Taste the Wild

Taste the Wild
Hölker Verlag
Lisa Nieschlag, Lars Wentrup, Verena Poppen
192 Seiten
Rezepte und Geschichten aus Kanada.

Wer Kanada hört, denkt oft an weite Wälder und hohe Berge, an den Inbegriff ursprünglicher und wilder Natur. Doch Kanada hat auch kulinarisch sehr viel zu bieten, inspiriert von den vielfältigen Kulturen seiner Einwanderer und der Vielfalt an Zutaten die die Natur in Amerikas Norden beherbergt, ob fluffige Blaubeer-Pancaakes mit Ahornsirup, zartes Lachsfilet vom Zedernholzbrett oder das Nationalgericht Kanadas: Poutine. Eine Abenteuerreise zwischen zwei Buchdeckeln!

Art.Nr.: 26485

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REZENSION

Das Erfolgsduo Lisa Nieschlag und Lars Wentrup liefert mit Taste the Wild wieder ein gewohnt stilvolles Kochbuch ab. Diesmal mit Rezepten und Geschichten aus Kanada, einem echten Sehnsuchtsziel! Schon das Cover macht was her — in Leinenoptik gehalten, befindet sich darauf ein großes, hölzernes Ahornblatt, wohl eines der bekanntesten Symbole, das man mit Kanada assoziiert und welches sich tatsächlich ein wenig wie Holz anfühlt. Darauf prangt erhaben der Titel in großen, roten Lettern. Insgesamt schon mal haptisch ein Erlebnis, ohne noch das Buch geöffnet zu haben.

Den Anfang macht ein großformatiges Foto, das einen guten Einblick auf das was folgt bietet und auch das zeigt, was ich mit Kanada verbinde: endlose Weiten, grenzenlose Landschaften, tiefgrüne Wälder und mächtige Flüsse und Seen.

Die wunderschönen Landschaftsaufnahmen von Sascha Talke wecken die Sehnsucht nach Wildnis und Abenteuer. Wer noch nie in Kanada war, will spätestens nach dem Durchblättern des Buches dort hin. Wen das nicht überzeugt, der findet sein Glück bei den großartigen Rezepten, reizvoll insziniert von Lisa.

Von Mandel-Porridge mit Cranberrysauce am Morgen, Bannock-Pizza aus der Pfanne zu Mittag, dem kanadischen Fast-Food-Klassiker Poutine als Snack, einem Kesselgulasch mit Pale Ale am Abend und einem Maple Cheescake mit Erdbeeren als Dessert. So wie das Land selbst erzählt auch die Küche Kanadas von Einfachheit und Ideenreichtum. Zu Bildern und Rezepten gesellen sich zwischendurch ein paar kurze Geschichten und schlaue Sprüche wie „You’ll never know until you go“. Zur besseren Orientierung gibt es ein knallrotes Lesebändchen und ein Register nach Rezepten und eines nach Zutaten. Insgesamt ein sehr gelungenes, schönes Buch. So stimme ich den Autoren gerne zu, die schreiben: Say yes to new adventures!
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