Safran. Das rote Gold

Safran. Das rote Gold
AT Verlag
Urs Durrer, Sandra Durrer
280 Seiten
Safran. Das rote Gold — Anbau, Geschichte, Handel, Rezepte.

Kein Gewürz ist so teuer wie Safran, doch was macht Safran so kostbar? Ist es der zeit- und arbeitsintensive Anbau, sind es die wertvollen Inhaltsstoffe, oder ist es der einzigartige Geschmack?
Die Schweizer Safranproduzenten Sandra und Urs Durrer beleuchten in ihrem Kochbuch das Thema von allen Seiten: von der Herkunft der Pflanze über die Botanik, die Anbaugebiete und den Handel bis zu seiner Verwendung als Färbemittel, in der Medizin, Kosmetik und Kulinarik. Das Kochbuch enthält Porträts von Safranproduzenten aus der Schweiz, Österreich, Deutschland und Südtirol so wie eine Anleitung zum Selberpflanzen. Im Rezeptteil präsentieren unter anderen Anna Matscher und Max Stiegl ihre Safran-Lieblingsgerichte.

Art.Nr.: 28730

lieferbar

zzgl. Steuern: 37,36 € inkl. MwSt 41,10 €
Preis für 100gr €
ODER

REZENSION

Sie sind so klein und unscheinbar — die roten Narben des Safrankrokus, doch seit Jahrtausenden schon ziehen sie die Menschen in ihren Bann. Bis heute hat Safran von seiner Faszination nichts verloren. Gerade in den letzten Jahren wurde die Nachfrage nach dem begehrten Gewürz wieder stärker. Sandra und Urs Durrer ist mit „Safran. Das rote Gold“, erschienen im at Verlag, ein herausragendes Werk gelungen. In fünfzehn verschiedenen Kapiteln, wie z.B. „Botanik & Herkunft“, „Inhaltsstoffe“, „Historisches zum Safrananbau“, „Handel“ und „Anbau“ beleuchten sie Safran von jeder nur erdenklichen Seite.
Nicht nur einmal wurde ich beim Lesen überrascht! Wer wusste zum Beispiel schon, dass Österreich ab dem 14. Jahrhundert den extrem begehrten Crocus austriacus, wie der österreichische Safran genannt wurde, kultivierte und dieser zu den begehrtesten in ganz Europa zählte? Auch dass eine Safrannarbe im Schnitt nur 0,0015 Gramm wiegt, also mit anderen Worten ein kleines rotes Nichts ist, aber mit über einhundertfünfzig verschiedenen Inhaltsstoffen vollgepackt ist, die u.a. entzündungshemmend und stimmungsaufhellend sein sollen, war mir noch nicht bekannt. Auch im Buch mit dabei ist ein schönes Porträt von Hannes Pinterits, der als Pioneer des heutigen österreichischen Safrananbaus gilt und in der Pannonischen Tiefebene im Burgenland Safran höchster Qualität anbaut.
Die Kulinarik darf neben all den Fakten natürlich auch nicht zu kurz kommen! Am Ende des Buches findet sich das Kapitel „Küche & Rezepte“. Spitzengastronomen des deutsprachigen Raumes, wie Anna Matscher, Max Stiegl und Tino Zimmermann stellen darin feine Gerichte mit vielfältigen Aromen vor, bei denen der Safran natürlich nicht fehlen darf. Da ist wohl für jeden Geschmack etwas zu finden, von der traditionellen „Halászlé — Pannonischen Fischsuppe“, über „Zucchiniblüten mit Büffelricotta, Pfifferlingen und Kräutern“ bis hin zu „Klingenbacher Cremeschnitten“ und „Tarte Tatin von der Birne mit Safran und Vanilleeis“.
Eine wahre Ode an den Crocus sativus!
WEITERE
REZENSION
Buy canadian viagra online.
Viagra pills prices.