Gunpowder

Gunpowder
ars vivendi
Harneet Bajewa, Devina Seth, Nirmal Save
192 Seiten
Moderne indische Küche.

Gunpowder ist die Bezeichnung einer bekannten indischen Gewürzmischung, sowie namensgebend für das renommierte Londoner Restaurant, welches die Autoren gemeinsam gegründet haben. Und wie Gunpowder sind die Rezepte in diesem Buch auch explosiv-würzig und authentisch, aber auch dynamisch und modern. Kommen sie mit auf eine Reise durch das bunte Treiben der Straßen Kalkuttas und Mumbais und lernen sie eine aufregende Weiterführung klassisch indischer Küche kennen.

Art.Nr.: 26665

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REZENSION

„Gunpowder“ ist das Kochbuch des gleichnamigen indischen Restaurants in London, das wiederum nach einer Gewürzmischung benannt ist. Das indische Ehepaar Harneet Baweja und Devia Seth eröffneten das Lokal in der angesagten Brick Lane als Quereinsteiger, zur Hand geht ihnen Chefkoch und Mitautor Nirmal Save. Der Grund für das Projekt: sie vermissten nach ihrem Umzug nach London ihre Lieblingsgerichte.


Wie das in einer reich mit indischen Restaurants bestückten Stadt wie London sein kann? Der Untertitel „Die moderne indische Küche“ verrät es: die Standards der meisten Speisekarten indischer Lokale werden Sie in diesem Buch nicht finden. Es handelt sich hier vielmehr um eine Sammlung tradierter Familienrezepte für Alltags- und Festtagsgerichte, die ihren Ursprung in einer Traditionen übergreifenden Küchenkultur haben, aber mittlerweile auch Ideen aus zeitgemäßen Küchentrends übernommen haben. Der Aspekt „praktikabel in einer normalen Haushaltsküche“ steht bei allen Rezepten ganz weit oben. Also finden wir Rezepte für Snacks wie Rührei, Käsetoast mit Chutney und frittierte Okras, schnelle Gerichte wie Röstgemüse aus dem Rohr, Chicken Wings und Weißkohl-Kokossalat, tolle Variationen für die Grillsaison wie indisch gewürzte Spare Ribs und Grillhuhn, und feine Klassiker wie Pilaw. Letzteres aber zum Beispiel mit Wildhase, denn Wildrezepte sind in diesem Buch auch jede Menge zu finden. Rezepte für Gewürzmischungen, feine Drinks und originelle Desserts runden das Buch ab.


Die Besonderheit der Gerichte ist natürlich durchwegs die Würzung, und so werden nicht nur French Toast und Porridge zu etwas ganz Besonderem. Neulinge betreffend indischer Kochkunst sollten sich nicht von den speziellen Zutaten abschrecken lassen, denn diese sind auf zwei Seiten schlüssig erklärt und relativ leicht erhältlich, die Rezepte selber gut geschrieben und selten lang. Letzte Zweifel darüber, ob man das jetzt nachkochen sollte oder nicht, dürften ohnehin die Fotos zu den Gerichten aus dem Weg schaffen: so wie die Speisen abgebildet sind möchte man sie am liebsten sofort vor sich haben, riechen und schmecken!
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